Darstellung der Serverinfrastruktur hinter einem IPTV-Dienst
Euro TV Pro logo

Redaktion von Euro TV Pro

Xtream Codes beschreibt einen Zugang über Kontodaten. Statt eine fertige Liste auf das Gerät zu übertragen, erhalten Sie drei Angaben: Serveradresse, Benutzername und Passwort. Der Player verbindet sich damit und baut die Senderliste selbst auf.

Dieser Beitrag erklärt, wie die Anmeldeart funktioniert, aus welchen Feldern die Zugangsdaten bestehen, wie sie im Player eingetragen werden und worauf beim Aufbewahren zu achten ist.

Was heißt Zugang über ein Konto?

Bei der Playlist-Methode liegen die Sender als fertige Liste auf dem Gerät. Bei der Kontomethode holt der Player die Liste selbst, indem er sich mit den hinterlegten Zugangsdaten verbindet. Der praktische Vorteil: Ändert sich die Senderliste, muss keine neue Datei auf das Gerät übertragen werden.

  • Serveradresse: gibt an, wohin der Player sich verbindet; meist eine Domain mit Portnummer.

  • Benutzername: kennzeichnet das Konto gegenüber dem Server.

  • Passwort: bestätigt den Zugriff auf das Konto.

  • Player: nimmt die drei Angaben entgegen und lädt Senderliste und Programmübersicht.

Der Unterschied zur Playlist-Methode

Beide Wege führen zum selben Stream; der Unterschied liegt darin, wie die Information auf das Gerät kommt. Die Kontomethode verlangt weniger Schritte, wenn das Gerät gewechselt oder ein neuer Sender in die Liste aufgenommen wird.

Zugang per Playlist und Zugang per Konto
Thema Playlist (M3U) Konto (Xtream Codes)
Anmeldung Eine Playlist-Adresse wird eingetragen Server, Benutzername und Passwort werden eingetragen
Aktualisierung Die Adresse wird erneut abgerufen Der Player lädt die Liste beim Verbinden
Gerätewechsel Die Adresse muss auf dem neuen Gerät eingetragen werden Dieselben Angaben werden auf dem neuen Gerät eingetragen
Unterstützung Sehr verbreitet Auf Playern mit diesen Feldern
Aufwand Ein Feld Drei Felder

Wie werden die Angaben im Player eingetragen?

Die meisten Player haben einen eigenen Anmeldebildschirm für Kontodaten. Dort werden Serveradresse, Benutzername und Passwort eingetragen. Nach dem Speichern verbindet sich der Player und zeigt die Sender nach Kategorien geordnet an.

  • richtiges Feld: im Player die Option Xtream Codes oder Kontoanmeldung suchen.

  • vollständig eintragen: Serveradresse mit allen Zeichen am Anfang und am Ende übernehmen.

  • Passwort prüfen: Groß- und Kleinschreibung sowie Abschreibfehler sind die häufigsten Fehlerquellen.

  • speichern und testen: nach der Verbindung einen Stream in mehreren Kategorien öffnen.

Player-Oberfläche mit Senderkategorien auf einem Smart-TV

Sicherheit der Zugangsdaten

Diese drei Angaben öffnen Ihr Konto, deshalb gehören sie nicht in fremde Hände. Achten Sie darauf, dass das Passwort auf Screenshots nicht lesbar ist, lassen Sie die Daten nicht dauerhaft in Messenger-Verläufen stehen und entfernen Sie das Konto im Player, wenn Sie das Gerät mit anderen Personen teilen.

Wenn eine Änderung am Zugang nötig ist, ist der Weg über die Support-Kanäle sicherer als das Teilen der Daten in offenen Foren oder Gruppen.

Welche Methode wann passt

Wer die Einrichtung möglichst schnell abschließen will, kommt mit der Kontomethode oft gut zurecht. Nutzen Sie einen Player, der mit einer Playlist arbeitet, ist die M3U-Methode die passende Wahl. Ein ausführlicher Vergleich beider Wege steht im Beitrag M3U oder Xtream Codes, die Schritte in der App auf der Seite Xtream Codes einrichten.

Welche App welche Anmeldeart unterstützt, entscheidet über die Player-Wahl. Für den App-Vergleich lesen Sie den Beitrag IPTV Player auswählen.

Häufige Fragen

Ist Xtream Codes ein kostenpflichtiger Dienst?

Die Methode beschreibt eine Zugangsart; den Preis bestimmt der Umfang des Abonnements. Angaben zu Umfang und Laufzeit stehen auf der jeweiligen Paketseite.

Warum bestehen die Zugangsdaten aus drei Feldern?

Der Player muss den Server finden, das Konto erkennen und den Zugriff bestätigen. Deshalb werden Serveradresse, Benutzername und Passwort getrennt abgefragt.

Ich habe die Angaben verloren – was nun?

Die Daten gehören zu Ihrem Konto und müssen erneut übermittelt werden. Eine Anfrage über die Support-Kanäle genügt.

Können zwei Geräte mit denselben Angaben schauen?

Technisch lassen sich die Daten mehrfach eintragen. Wie viele Geräte gleichzeitig senden dürfen, hängt vom Umfang des Abonnements ab; wird die Grenze überschritten, öffnet der Stream unter Umständen nicht.

Quellen

Für die technischen Angaben wurden offizielle Quellen herangezogen: ITU-T Y.1901 – Anforderungen für IPTV-Dienste, ITU-T Y.1910 – IPTV-Architektur und funktionale Anforderungen. Diese Quellen erklären, wie die Übertragung im Internet grundsätzlich aufgebaut ist.

Schlagwörter:

Film- und Serienübersicht in einem IPTV-Player

Was ist M3U? IPTV-Senderlisten erklärt

Was ist die Xtream API? | Schnittstelle einfach erklärt

Stadtsilhouette und Streaming-Oberfläche auf einem Fernseher
Euro TV Pro logo
Nach oben WhatsApp