Bei der M3U-Einrichtung bekommt der Player eine Playlist-Adresse oder eine Datei. Ist die Adresse gespeichert, erscheinen die Sender nach Kategorien geordnet.
Redaktion von Euro TV Pro
M3U einrichten heißt, dem Player eine Playlist-Adresse oder eine Playlist-Datei vorzustellen. Der Vorgang beginnt mit dem Menüpunkt zum Hinzufügen einer neuen Playlist; ist die Adresse gespeichert, erscheinen die Sender in Kategorien geordnet. Auf diesem Weg lässt sich auch ohne Kontodaten schauen.
Dieser Beitrag erklärt, wie eine M3U-Playlist hinzugefügt wird, wie lange URLs korrekt eingetragen werden und welche Schritte zu folgen sind, wenn die Playlist nicht lädt.
Die Playlist-Methode ist sinnvoll, wenn der Player keine Kontoanmeldung unterstützt, wenn die Liste als einzelner Link weitergegeben wird oder wenn sie für ein bestimmtes Gerät vorbereitet ist. Der Unterschied beider Wege steht im Beitrag M3U oder Xtream Codes, der Aufbau der Liste im Beitrag Was ist M3U.
Kompatibilität: funktioniert auch auf Playern ohne Kontoanmeldung.
Weitergabe: die Liste lässt sich als einzelner Link verschicken.
Flexibilität: dieselbe Liste kann in verschiedene Player eingetragen werden.
Grenze: die Adresse kann lang sein und muss sorgfältig eingegeben werden.
Weil lange Playlist-Adressen mit der Fernbedienung mühsam zu tippen sind, spart es Zeit, die Adresse wenn möglich als kurzen Link zu bekommen oder die Übertragungsfunktion des Geräts zu nutzen. Entscheidend ist, dass am Anfang und am Ende der Adresse keine Leerzeichen stehen.
Verbindung: den Netzwerkzugang vor der Einrichtung prüfen.
Adresse: sie muss von Anfang bis Ende vollständig kopiert werden.
Verkürzung: für lange Adressen können Übertragungswege genutzt werden.
Benennung: ein Playlist-Name verhindert Verwechslungen auf dem Gerät.
Im Player-Menü wird der Bereich zum Hinzufügen einer neuen Playlist geöffnet und der Link in das URL-Feld geschrieben. Manche Player erlauben zusätzlich das Hinzufügen über eine Datei auf dem Gerät; bei diesem Weg wird die Playlist nach der Übertragung im Player ausgewählt.
| Schritt | Was zu tun ist | Prüfpunkt |
|---|---|---|
| 1 | Der Bereich für eine neue Playlist wird geöffnet | Wurde der passende Menüpunkt gefunden |
| 2 | Die Playlist-Adresse wird eingetragen | Wurde die Adresse vollständig geschrieben |
| 3 | Die Playlist wird gespeichert | Erscheint nach dem Speichern eine Fehlermeldung |
| 4 | Die Playlist lädt | Erscheinen die Kategorien |
| 5 | Der Stream wird getestet | Öffnet der Sender flüssig |
Playlist-Adressen können lang sein und Sonderzeichen enthalten. Die Übertragungsfunktionen des Geräts sind schneller und sicherer, als mit der Fernbedienung zu tippen. Nach der Eingabe sollte die Adresse vor dem Speichern noch einmal geprüft werden.
Vollständigkeit: die ganze Adresse muss in einem Stück eingetragen werden.
Verkürzung: für lange Adressen kann ein verkürzter Link genutzt werden.
Übertragung: bietet der Player eine Fern-Eingabe, ist dieser Weg zu bevorzugen.
Name: ein erkennbarer Name auf dem Gerät verhindert Verwechslungen.
Nach dem Speichern lädt der Player die Playlist und ordnet die Sender nach Kategorien. Scheitert das Laden, liegt es meist an einer unvollständig eingetragenen Adresse oder an einer abgebrochenen Verbindung. Die ausführlichen Prüfschritte stehen im Beitrag IPTV Playlist lädt nicht.
| Prüfung | Worauf geachtet wird | Erwartetes Ergebnis |
|---|---|---|
| Adresse | Ein fehlendes oder abgeschnittenes Zeichen | Die Adresse stimmt von Anfang bis Ende |
| Netzwerk | Der Internetzugang des Geräts | Der Verbindungstest ist erfolgreich |
| Player | Version und unterstütztes Format | Die aktuelle Version ist installiert |
| Playlist-Format | Der vom Server gelieferte Inhalt | Der Aufbau der Liste ist gültig |
| Speicherung | Ob die Angaben bleiben | Nach der Aktualisierung weiterhin vorhanden |
Mit der Zeit wird die Playlist aktualisiert, die Senderreihenfolge ändert sich oder ungenutzte Listen sammeln sich an. Die meisten Player unterstützen Aktualisieren, Umbenennen und Löschen. Es lassen sich mehrere Playlists hinzufügen; ungenutzte sollten jedoch entfernt werden, damit die Oberfläche übersichtlich bleibt.
Aktualisieren: übernimmt Änderungen an der Playlist.
Löschen: entfernt ungenutzte Listen und verhindert Verwechslungen.
Sicherung: die Adresse als Notiz aufzubewahren erleichtert eine neue Einrichtung.
Mehrere Listen: es lassen sich mehrere Playlists hinzufügen und die Reihenfolge ändern.
Prüfen: nach dem Speichern sollte die Senderzahl im Playlist-Feld erscheinen.
Verzögerung: das erste Laden kann je nach Internetgeschwindigkeit länger dauern.
Zwischenspeicher: ist die Liste nicht sichtbar, hilft das Leeren des Player-Caches.
Alternative: passt der Player nicht zum Gerät, kann ein anderer Player getestet werden.
Die Adresse trägt Server, Nutzerinformationen und Playlist-Typ zusammen. Sie muss deshalb unverändert und vollständig eingetragen werden.
Hinzufügen ja; der Umfang für gleichzeitiges Schauen hängt vom Abonnement ab. Details stehen im Beitrag Ein Gerät oder mehrere.
Verbindung, Adresse und Player-Version prüfen; bleibt das Problem bestehen, die Playlist entfernen und neu hinzufügen.
Manche Player erlauben das Hinzufügen per Datei. Die Datei muss dann selbst aktuell gehalten werden, weil sie nicht automatisch aktualisiert wird.
Für die technischen Angaben wurden offizielle Quellen herangezogen: RFC 8216 – HTTP Live Streaming (m3u8-Playlist-Format), ITU-T Y.1901 – Anforderungen für IPTV-Dienste. Diese Quellen erklären, wie die Übertragung im Internet grundsätzlich aufgebaut ist.