Beim IPTV-Abonnement zählt nicht, auf wie vielen Geräten eingerichtet wird, sondern auf wie vielen gleichzeitig geschaut wird. Der Beitrag hilft beim Einschätzen des passenden Umfangs.
Redaktion von Euro TV Pro
Bei einem IPTV-Abonnement ist nicht die Frage zu beantworten, auf wie vielen Geräten eingerichtet wird, sondern auf wie vielen Geräten gleichzeitig geschaut wird. Anzahl der eingerichteten Geräte und der Umfang gleichzeitiger Nutzung sind zwei verschiedene Dinge; die Tarife richten sich meist nach dem zweiten Punkt.
Dieser Beitrag zeigt die Kriterien für die Entscheidung, welcher Umfang passt, und betrachtet dabei die Bildschirme im Haushalt, die gleichzeitige Nutzung und die Kapazität der Leitung gemeinsam.
Der Umfang für ein Gerät bedeutet, dass jeweils von einem Bildschirm aus geschaut wird; der Umfang für mehrere Geräte erlaubt paralleles Schauen auf verschiedenen Bildschirmen. Mit der Anzahl der Geräte steigt auch die von der Leitung geforderte Kapazität. Deshalb hängt die Wahl nicht nur an den Sehgewohnheiten, sondern auch an den Bedingungen der Leitung.
Anzahl der Installationen: auf wie vielen Geräten der Player eingerichtet wird.
Gleichzeitige Nutzung: auf wie vielen Bildschirmen gleichzeitig ein Stream läuft.
Bandbreite: mit jedem parallelen Stream steigt die geforderte Kapazität der Leitung.
Grenze des Umfangs: die Zahl gleichzeitiger Wiedergaben bestimmt das Abonnement.
Die folgende Tabelle ordnet alltäglichen Nutzungsmustern den passenden Umfang zu.
| Nutzung | Bildschirme | Einschätzung |
|---|---|---|
| Eine Person, ein Bildschirm | 1 | Der Umfang für ein Gerät reicht meist aus |
| Paar, unterschiedliche Inhalte in verschiedenen Räumen | 2 | Zwei gleichzeitige Streams einplanen |
| Familie, abends gemeinsam schauen | 2-3 | Umfang und Leitungskapazität gemeinsam betrachten |
| Gäste und intensive Nutzung | 3+ | Leitungskapazität und Umfang zusammen planen |
| Nur mobiles Schauen | 1 | Umfang für ein Gerät und Mobilkompatibilität genügen |
Das häufigste Hindernis bei der Entscheidung für gleichzeitige Nutzung ist die Kapazität der Leitung. Werden in einem Haushalt mehrere hochauflösende Streams geöffnet, nähert sich die Leitung ihrer Grenze und es kann zu Stocken kommen. Wer den Umfang festlegt, sollte deshalb die eigene Leitung mit den Kriterien auf der Seite IPTV Internetanforderungen vergleichen.
Gleichzeitige Streams: nähert sich die Leitung der Grenze, kann eine niedrigere Auflösung gewählt werden.
Kabelverbindung: erhöht die Stabilität auf festen Bildschirmen.
Stoßzeiten: am Abend sind lokales Netz und Leitung stärker belastet.
Testgewohnheit: in den ersten Tagen den gleichzeitigen Betrieb prüfen.
Bei der Entscheidung über den Umfang zählt auch die Art der Geräte. Smart-TV, Mediaplayer, Telefon, Tablet und Computer lassen sich im selben Abonnement unterschiedlich nutzen. Wer weiß, welcher Player auf welchem Gerät läuft, spart bei der Einrichtung Zeit.
Zu den Geräteoptionen lesen Sie IPTV Gerätekompatibilität; zur Player-Wahl die Beiträge IPTV Player auswählen und TiviMate oder IPTV Smarters. Die Einrichtungsschritte stehen im Beitrag IPTV einrichten.
Ein Umfang für mehrere Geräte, der über den Bedarf hinausgeht, bedeutet, für ungenutzte Kapazität zu zahlen. Umgekehrt entsteht bei zu kleinem Umfang im Alltag eine Einschränkung. Am ausgewogensten ist es, den Umfang anhand der tatsächlichen Nutzung der letzten Wochen zu wählen.
Um Pakete nach Umfang und Laufzeit zu vergleichen, hilft die Seite IPTV Paketvergleich; für Methodenvergleiche lesen Sie IPTV oder Kabel und IPTV oder Satellit.
Einrichten lässt es sich; entscheidend ist, auf wie vielen Bildschirmen gleichzeitig ein Stream läuft. Die Grenze hängt vom Umfang des Abonnements ab.
Mit jedem parallelen Stream steigt die von der Leitung geforderte Kapazität. Deshalb sollte die Leitung mit den genannten Kriterien verglichen werden.
Das hängt an den Bedingungen des Abonnements. Am genauesten ist es, den Umfang zu prüfen, sobald der Bedarf klar ist.
Einrichten ja – wenn jedoch gleichzeitig geschaut wird, muss der Umfang das zulassen.
Für die technischen Angaben wurden offizielle Quellen herangezogen: ITU-T Y.1901 – Anforderungen für IPTV-Dienste, RFC 8216 – HTTP Live Streaming. Diese Quellen erklären, wie die Übertragung im Internet grundsätzlich aufgebaut ist.